Pressemitteilungen

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Sachspendenzentrale Leipzig
PM vom 14.01.2016 


Sachspendenzentrale Leipzig erhält 1.400 Winterjacken von australischem Spender
Hamburger Hanseatic Help e.V. brachten die Spenden nach Leutzsch

Leipzig | Pünktlich zum erneuten Frostbeginn hat die Sachspendenzentrale des Flüchtlingsrats Leipzig e.V. am 14. Januar 2016 insgesamt 1.400 Winterjacken zur direkten Weitergabe an Bedürftige erhalten. Die Jacken sind Teil einer 38.000 Stück umfassenden Großspende des australischen Toilettenpapierfabrikanten Henry Ngai. Um die Versorgung von Flüchtlingen und Bedürftigen in Deutschland zu unterstützen, hat Ngai Kontakt zum Trägerverein der Hamburger Großkleiderkammer Hanseatic Help e.V. aufgenommen. Ende DezemberVor gut einer Woche kamen die ersten Container im Hamburger Hafen an und werden nun vom Hanseatic Help e.V. in ganz Deutschland an regionale Sachspendeneinrichtungen verteilt.
In Leipzig übergaben die Hamburger Arnd Boekhoff, Jonathan Petzold und Helge Weigand an Anne Schildt und Christoph Graebel und Christopher Zenker vom Team der Sachspendenzentrale insgesamt 10 Paletten der warmen Winterjacken. „Wir freuen uns sehr“, sagte Flüchtlingsrat-Mitarbeiter Graebel bei der Übergabe, „dass die Bedürftigen, die wir versuchen, grundzuversorgen, an der Großspende von Henry Ngai partizipieren können, zumal Winterjacken derzeit dringend benötigt werden.“ Bis Ende Januar, ist Graebel sicher, würden die 1.400 Stück an die Notunterkünfte für Flüchtlinge und die Obdachlosenhilfe verteilt sein.
Die derzeit größte Lücke bestehe nach wie vor bei Unterwäsche, „die aber neu sein muss, aus menschlichen und hygienischen Gründen.“ Welche Sachspenden abgegeben werden können und die Öffnungszeiten der Sachspendenzentrale finden Interessierte auf www.sachspendenzentrale.de

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1.400 Jacken für Leipzig: Die Hamburger Arnd Boekhoff, Helge Weigand (1. u. 2. v.r.) und Jonathan Petzold (2.v.l.) übergeben Anne Schildt (li), Christopher Zenker und Christoph Graebel (3. u. 4. v. li) vom Team der Sachspendenzentrale Leipzig die gespendeten Winterjacken des Australiers Henry Ngai

Über Henry Ngai:
Henry Ngai ist Besitzer von ABC Tissue Product Pty. Ltd., Sydney. ABC Tissue ist der führende Papierproduzent Australiens. Schon als kleiner Junge lehrten ihm seine Eltern, Bedürftige immer so gut es geht zu unterstützen. Sein ganzes Leben hat Philanthrop Ngai diese Werte gelebt und gibt dies auch an seine Kinder und Enkel weiter. Seine laufende Unterstützung von Bedürftigen ist vor allen Dingen im asiatischen Raum bekannt. Weitere Informationen und Detailprojekte finden Sie unter http://www.abctissue.com/community.html

Über Hanseatic Help e.V.:
Die ehemalige Bürgerinitiative Kleiderkammer Messehallen Hamburg ist erwachsen geworden. Sie ist nun im Verein Hanseatic Help e.V. organisiert. Hanseatic Help verteilt Spenden an ALLE Einrichtungen, ganz gleich ob DRK, Johanniter, ASB oder Hamburg- Stadt-eigenes „fördern und wohnen“. Damit sind wir einzigartig, denn nach unserer Information nutzen andere NGOs und GOs ihre Spenden ausschließlich für sich selbst. Eine Interaktion mit der „Konkurrenz“ findet äußerst selten statt. Hanseatic Help versorgt und verpflegt bedürftige Personen. So beliefert Hanseatic Help im Moment (Transit)Flüchtlinge, Winterprogramme für Obdachlose und Frauenhäuser in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin sowie in Niedersachsen mit Kleidung und teilweise auch Lebensmitteln. Zudem wurden Transporte nach Slowenien und Griechenland von Hanseatic Help mit Kleidung versorgt. Durch die Zusammenarbeit mit HRIF, Niederlande und damit verbunden mit dem UNHCR, lieferte Hanseatic Help Mitte Dezember erstmals Kleidung auch in den Nord-Irak, die Ukraine und andere osteuropäische Länder um Bedürftige außerhalb Deutschlands mit warmer Kleidung zu unterstützen. Die Zusammenarbeit wird weiter ausgebaut. Vor allen Dingen Damen- und Kinderkleidung sind in den Kleiderkammern Deutschlands mehr als genug vorhanden – genau diese Kleidung fehlt in den Feld Camps der Krisenregionen. http://hanseatic-help.de

 

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Sachspendenzentrale Leipzig
PM vom 12.9.2015:

Professionalisierung der Sachspendenlogistik in Leipzig
LVB stellen Immobilie in Leutzsch
Leipzig. Für die Annahme, Sortierung, Lagerung und bedarfsgerechte Bereitstellung von Sachspenden für Flüchtlinge kann die Initiative von Flüchtlingsrat Leipzig e.V. und Johanniter-Akademie nun auf die Hilfe durch die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH zählen. Am Donnerstag, dem 17. September 2015, öffnet die „Sachspendenzentrale Leipzig“ im Straßenbahnhof Leutzsch. Ab 15 Uhrwerden dort Sachspenden der Leipziger entgegengenommen.

Annahmestelle Philippus in Plagwitz öffnet zwei Tage zuvor

Bereits am 15.9.2015 öffnet das Berufsbildungswerk Leipzig (BBW) um 9:00 die Sachspendenannahmestelle Philippus in der Aurelienstraße 54 in Leipzig-Plagwitz.

Annahmestelle Berliner Straße 69 in Eutritzsch bleibt geschlossen.

Die ersten Räumlichkeiten der Sachspendenzentrale Zentrale in der Produktionsschule Schauplatz gGmbH, Berliner Straße 69, waren wegen der großartigen Spendenflut schnell ausgelastet und mussten geschlossen werden. Sie werden durch zwei neue Standorte in Leipzig-Plagwitz (ab 15.9.15) und Leipzig-Leutzsch (ab 17.9.15) ersetzt.

Webseite bündelt Informationen

Alle Informationen für Menschen, die Sachspenden abgeben möchten, Helfer, die sortieren wollen und Unternehmen, die zur Unterstützung der Logistik bereit sind, haben die Initiatoren eine Internetseite aufgebaut:
http://www.sachspendenzentrale.de
Für Facebook-User werden alle aktuellen Informationen zudem auf http://www.facebook.com/sachspendenzentraleleipzig bereitgestellt.

Über die Sachspendenzentrale Leipzig

Die Sachspendenzentrale Leipzig ist ein Ehrenamts-Projekt des Flüchtlingsrat Leipzig e.V. und der Johanniter-Akademie | Bildungsinstitut Mitteldeutschland in enger Kooperation mit dem Berufsbildungswerk Leipzig (BBW), den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) GmbH und weiteren Partnern. Initiatoren des Projekts sind Christoph Graebel, Lars Menzel und Christopher Zenker

Wie es dazu kam…

Anlass zum Start des Projekts am 17.8. 2015 war die Einrichtung der Notunterkunft für Flüchtlinge in der Leipziger Ernst-Grube-Halle. Keine drei Tage später wurde aus einer schnellen Idee – dank der großen Spendenbereitschaft der Leipziger Zivilgesellschaft – eine zentrale Spendenannahme-, Sortier-, Lager- und Ausgabestelle, mit dem Ziel, alle sozialen Einrichtungen der Stadt, die sich um Bedürftige wie Flüchtlinge, Obdachlose und Waisen kümmern, mit bedarfsgerechten Sachspenden zu versorgen.

Unterkünfte entlasten

Die Spendenbereitschaft in Leipzig ist überdurchschnittlich groß – daher war es notwendig, den Ansturm der Hilfsbereitschaft zu kanalisieren. Insbesondere die Flüchtlingsunterkünfte sind weder personell in der Lage, Sachspenden anzunehmen und zu sortieren noch haben sie Platz, Sachspenden zu lagern. Sachspenden, die direkt an den Einrichtungen abgegeben werden binden die Arbeitskraft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haupt- und Ehrenamt, die dann für die Betreuung und Versorgung der Flüchtlinge nicht zur Verfügung stehen kann.
Die Sachspendenzentrale Leipzig stellt den Einrichtungen Sachspenden aus ihrem Lagerbestand entsprechend der jeweiligen Bedarfe selbstverständlich kostenfrei zur Verfügung.

Unterstützer willkommen!

Insofern freuen wir uns über jeden Menschen, der Sachspenden entsprechend der Bedarfslisten spendet, ehrenamtliche Sortierhelfer und über jedes Unternehmen, dass uns beim Aufbau der Sachspendenlogistik unterstützt.
Informationen, was, wie und wann gebraucht wird finden Interessierte unter http://www.sachspendenzentrale.de

Grußwort der Initiatoren

Wir sind Stolz auf dieses Leipzig, das erfolgreich beweist, dass der Freistaat Sachsen nicht nur von Angst, Sorge, Wut oder sogar Hass vor und auf Unbekanntes geprägt ist. Wir erkennen den großen Willen und Tatendrang der Zivilgesellschaft, sich an der Bewältigung der Aufgaben, die vor uns liegen, maßgeblich zu beteiligen.

Vielen Dank den Spendern, den Sortierern und den Unterstützern,
Christoph Graebel, Lars Menzel und Christopher Zenker

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